Auf nach Eckernförde

Montag, 30.08. Es regnet nicht mehr, aber der Wind weht immer noch kräftig. Gegen Mittag blickt dann die Sonne durch und es wird etwas wärmer. Über Mittag beobachtet Verena erneut die Vogelwelt. Gänse, Schwäne, Enten, Kiebitze, Kormorane und wie immer unterschiedliche Möwen sind in einer Entfernung von ca. 300 Metern. Immer wieder müssen Konflikte gelöst werden. Das äussert sich manchmal in lauten Tönen/Schreien und manchmal in kollektivem Auffliegen oder Untertauchen.

Diesen schönen Ausblick sowie die vielen Wasservögel werden wir vermissen. vermissen.

Um 15.30 Uhr machen wir uns auf den Weg nach Stein und steigen in den Bus, der uns nach Kiel bringt. Von dort nehmen wir den Zug bis Eckernförde. Vom Bahnhof gehts zu Fuss zur Arztpraxis, resp. Impfzentrum. Die Warteschlange ist bei Weitem nicht mehr so gross wie beim ersten Mal. Diesmal geht die administrative Abwicklung recht schnell. Wir erhalten unsere 2. Impfung und nach der obligatorischen 15- minütigen Wartezeit bekommen wir unseren Impfpass und können gehen. Im Sturmschritt gehts dann in 20 Minuten zum Bahnhof, wo wir gerade noch den Zug erwischen, der in Kiel Anschluss an den Bus hat. Dem Busfahrplan entnehmen wir dass wir einmal umsteigen müssen und gehen davon aus, dass dies in Laboe ist. Damit verwirren wir die Chauffeuse, denn sie fährt nicht nach Laboe, sondern nach Schönberg Strand. Sie steigt sogar aus dem Bus um mit uns den Fahrplan zu „studieren“, und dann……… ach so, nach Wendtorf wollt ihr, ja dann könnt ihr mitkommen und in Schönkirchen umsteigen. Der Kollege sollte dort warten. Nach ca. 12 Minuten Fahrt ruft die Chauffeuse über Funk den Kollegen an und gibt bekannt: Warten ich hab noch 2 für Dich. Wie geplant wecheln wir den Bus. Leider ist es schon dunkel, denn wir erleben eine richtige Überland-Fahrt auf sehr schmalen Strassen, vorbei an Orte, deren Namen wir noch nie gehört haben. Um 21.30 Uhr lässt uns der Chauffeur bei der Haltestelle Marina Wendtorf aussteigen. Super, wir müssen allen Buslenkern ein grosses Kompliment machen. Sie sind jederzeit freundlich und hilfsbereit und sie sind versierte Fahrer. Auf dem Weg zur Marina sind wir über die Taschenlampe am Handy sehr dankbar, denn es gibt da einige unbeleuchtete Ecken und Wege.