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Bari, 2. Tag

Mittwoch, 11.10.  Regen hat die letzte Nacht eingeläutet und mit einem Platzregen ist der neue Tag, und auch Kurt erwacht. Das Fenster über seinem Bett ist noch offen. In keinem Wetterbericht haben wir von diesem Wetter gelesen. Schon bald scheint wieder die Sonne und wir beschliessen, nochmals in die Altstadt zu gehen, denn vieles gibts noch zu erkunden. Diesmal jedoch nehmen wir den Bus. Auf dem Weg zur Haltestelle entdecken wir spezielle Früchte an einem Baum. (Titelbild) Wir beschliessen, wenn wir zurück kommen, eine davon zu pflücken. Wir steigen in den Bus ein, Kurt nennt dem Fahrer das Ziel, der nickt und spricht weiter mit einem Fahrgast, also „verdrücken wir uns nach hinten und fahren gratis“. Beim Castello angekommen beschliessen wir, die Altstadt zu umlaufen und zwar auf der Seeseite.

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Das Teatro Margherita erinnert uns, von der Lage her an das KKL.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ein richtiges Prunkstück, scheint aber unbewohnt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Ende der Citta vecchia tauchen wir wieder ins Gassengewirr ein. Es ist faszinierend, an jeder Ecke entdecken wir Neues, das uns beeindruckt und staunen lässt. Nochmals suchen wir die von Renate empfohlene berühmte Panetteria. Heute mit Erfolg, Dank Hilfe eines netten Herrn. Da uns bereits der Hunger plagt kaufen wir 2 verschiedene Focacciastücke, einmal mit Tomaten/Oliven und einmal mit Schinken/Spinat und geniessen diese im Weitergehen. Danach ist klar, man muss noch spülen, also suchen wir uns ein sonniges Plätzchen in einem Restaurant und geniessen die Athmosphäre, auch wenn die Musik nicht unserem Geschmack entspricht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Eine andere Ansicht der Kathedrale.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nebst Focaccia gibts hier die Frisoli, eine italienische Spezialität in verschiedensten Formen und Mischungen……

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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…….wie auch die verschiedensten Schmuckstücke.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Komponist Nicolo Piccinni und der Palazzo Coverno (Regierungsgebäude).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dann machen wir uns langsam auf den Rückweg, wieder zu Fuss. Vor der Marina „greifen“ wir uns noch zwei dieser speziellen Orangen grossen „Früchte“. Im Hafen erkundigen wir uns bei einem Italiener nach dem Namen dieser Frucht. Er meint das sei der „Samen“ dieses Baumes. Ein Französiches Ehepaar, das hier im Hafen das  Segelschiff stationiert hat und auch fast ausschliesslich darauf wohnt, spricht uns an. Wir wechseln wieder mal ein paar Sätze in Französich, die für uns doch einfacher von den Lippen kommen wie das Italienisch. Zurück auf dem Schiff beginnt Kurt mit dem Planen der morgigen Fahrt, besser gesagt mit dem Organisieren eines Liegeplatzes in Molfetta. Mit Luigi`s Unterstützung sollte es klappen.

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Hier noch die einzelne Frucht ganz und einmal im Querschnitt.