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Bari – Molfetta und……

Donnerstag, 12.10.   Heute haben wir eine kurze Fahrt vor uns, 15 Meilen also fahren wir erst um 09.30 Uhr los. Wir melden Luigi, dass wir um 12 Uhr in Molfetta sein werden und er informiert seinerseits die Lega Navale Molfetta und gibt uns die Daten dieser Sektion bekannt. Mit 1’250 Touren, also mit 10 kmh tuckern wir, bei angenehmsten Bedingungen gemütlich nach Molfetta.

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Wir fahren vorbei an Giovinazzo und geniessen den Blick auf die Stadt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Beim Glockenschlag 12 Uhr sind wir im Hafen. Vorgängig haben wir die Schiffslänge und Breite angegeben. Der Marineiro kommt und gibt uns Zeichen wie wir einfahren sollen. Etwas „mickrig“ erscheint uns das Platzangebot sowie auch der Steg. Einen Versuch wagen wir trotzdem. Geht nicht ihr seid viel zu gross, dies dann die Einsicht der beiden Herren auf dem Steg. Bravo! Auf die andere Seite, wohin sie uns „abwimmeln“ wollten, können wir nicht, da dort die Fischer ihre Boote haben und wir ihnen nicht ins Gehege kommen möchten. Das Problem, in Barletta ist der Hafen noch kleiner, also beschliessen wir, direkt zurück nach Manfredonia zu fahren. Also raus dem Hafen, Kurs 313 Grad, Autopiloten darauf einstellen und Tourenzahl auf 1’800 erhöhen.

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Schade, hätten hier gerne einen Zwischenhalt gemacht.

 

Wellen und Wind kommen querab, sind uns aber sehr hold. Schnell sind wir unterwegs, bis 8,1 Knoten. Super!! Ca. 2 Stunden vor Manfredonia müssen wir allerdings anhalten. Die Guardia die Finanza, ein Schlauchboot mit drei Männern fährt neben die Madness. Sie stellen Kurt die üblichen Fragen. Jetzt können wir noch schlechter italienisch, lachen aber viel und nach etwa 5 Minuten ziehen sie wieder von dannen. Verena ist auch wieder beruhigt, denn der eine Mann der dauernd mit einem Stück Tau gespielt hat, machte sie etwas unsicher. Um 18 Uhr haben wir in Manfredonia angelegt und fühlen uns wieder wie zu Hause. Allerdings wird Antonio morgen die Muringleinen nochmals ändern, sie sind erneut verdreht. Die letzte Fahrt in diesem Jahr und zudem überaus angenehm ruhig, muss doch gefeiert werden. Also gestatten wir uns, auswärts essen zu gehen.