Der Saison-endspurt beginnt

Sonntag, 09.09.   Obwohl Samstag, war es ruhig in der Marina. Nach dem Frühstück laufen wir zum Büro, da der Betrag, den wir für den Winterplatz zu bezahlen haben, nicht identisch ist mit demjenigen, den wir im Kostenvoranschlag erhalten haben. Immerhin hatten wir einen regen Mailwechsel und da kann ja schon mal was unters Eis geraten. Eigentor! Kurt hat die 10 Mails nicht bis ans Ende gescrollt, da ist die Rechnung für den Winter und den jetzigen Aufenthalt im Wasser zusammengerechnet. Wir nehmen die Gelegenheit wahr, das genaue Datum und den Zeitpunkt der Auswasserung fest zu legen. Dies wird auf Donnerstag, 13.09. auf 16 Uhr datiert.  Anschliessend bummeln wir noch etwas dem Strand entlang zum  Restaurant, in dem wir am 11.09. einen „Grossanlass“ feiern werden,  25`000 Tage Kurt Fenner. Ob wir ein Fondue Schweizer Art mit verschiedenen Brotsorten essen werden?? Wer weiss, im Angebot ist es jedenfalls. Die Fischer sind zurück und zeigen an einem „Galgen“ ihren Fang. Man beglückwünscht sich gegenseitig, es hat Fische mit einer respektablen Grösse dabei.

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Zurück auf dem Schiff beginnen wir mit dem Planen der Arbeiten bis zur Auswasserung. Ebenso beginnt die Festlegung des Speiseplanes bis zur Abreise. Alles, mit Verfalldatum bis Juni 2019  (=Sicherheitsverlängerung) kommt nun auf den Speiseplan. Seit fünf Jahren gehört dies zum normalen Prozedere, aber es ist immer wieder spannend, was wir am Schluss essen werden/müssen. Kurt reserviert noch das Hotel in Jerez de la Frontera, wo wir uns noch drei Tage aufhalten wollen.

 

 

Montag, 10.09.   Nach dem Frühstück trennen wir uns. Verena geht per pedes in die Stadt, um eine Tasche für die Heinmreise zu kaufen. Kurt begibt sich in`s Marine Büro um die Reparatur- und Instandstellungsliste für die Madness zu besprechen. Man verweist ihn aber zu den Unternehmen die auf Platz sind. Allerdings war dies nicht so einfach. Zwei haben geschlossen und beim 3. Unternehmen ist wohl jemand da, doch ist der Chef ist bis Donnerstag ferienhalber abwesend. Beim 4. Unternehmen nimmt man sich unserer Probleme an, jedoch ist der Verantwortliche zur Zeit nicht anwesend. Die Dame nimmt alle unsere Daten auf und verspricht, der Verantwortliche werde noch am Morgen oder am Nachmittag, nach vorheriger telefonischer Ankündigung auf die Madness kommen. Hätte, könnte, müsste, würde, möglicherwiese etc. kennen wir und so war es auch. Morgen wird Kurt in dieses Unternehmen gehen und den Verantwortlichen „an den Ohren“ aufs Schiff ziehen. Das wird ein langer Weg, für wen wohl??  Verena kommt zurück mit einem Koffer, den wir in den Flieger nehmen können. Sie hatte einen einfacheren Tag. Ein schöner Spaziergang dem Meer und dem Fluss entlang, dann gemütlich einen Capuccino trinken (€ 1.25) und mit dem Taxi bis zum Carrefour. Der ist so gross, dass man sich fast verirren könnte. Zurück zum Puerto Sherry geht`s dann wieder per Taxi.

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Auch der Rio Guadalete wird bei Ebbe deutlich schmäler.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verena beginnt schon mit dem Packen und sortiert in der Küche was haltbar bleibt und was noch weg muss (Glace ist jedenfalls keine mehr da). Ab nun beginnt das fröhliche Reste-Essen, aber wir geniessen es trotzdem. Ja, jetzt geht es schnell und es gibt noch viel zu tun. Bis alles in Sachen Arbeiten geklärt ist, werden die Nerven  wohl noch etwas strapaziert.