Drei stürmische Tage

Freitag, 09.08. Wir wollen früh aufstehen, doch das Wetter lockt uns nicht aus den Federn. Wir schaffen es nicht, um 09.30 Uhr, bei der Eröffnung des Nausicaa vor Ort zu sein. Nausicaa, das grösste Informationszentrum über die Meere auf europäischem Raum, mit einem Aquarium von über 10 Mio Litern Meerwasser ist nicht nur eine Attraktion sondern auch eine lehrreiche Institution, an der einige universitäre Fächer angeschlossen sind. Bodenbeschaffenheit, tektonische Gräben, menschliche Bewohner, Legenden, Tatsachen, Fischerei, Ausbeutung und Schäden die verursacht werden. Aber auch Bewohner des Meeres werden hier auf grosszügigem Raum gezeigt und bringen einen Überblick über die Vielfalt und Schönheit unter Wasser.

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Hier eines der Tiefsee-Lebewesen das durch elektrostatische Entladung Licht erzeugen kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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……..ebenso dieser Fisch.

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Nach 5 Stunden verlassen wir diesen Ort und begeben uns, etwas „erschlagen“, auf unser Schiff. Nach einer Ruhestunde gehen wir noch einkaufen und machen danach unsere Madness sturmsicher. Heute werden Winde über 80 kmh gemeldet und Böenspitzen von über 100. Trotzdem, das Nachtessen haben wir auf dem Schiff genossen. Die Fischerkähne, auch die Grossen kehren in den Hafen zurück.. Es wird eng im Bassin Napoleon. Aber, hier sind wir sicher und unsere Vorkehrungen werden uns  einen sicheren Schlaf ermöglichen.

 

Samstag, 10.08. Es war eine echt stürmische Nacht.  Windstärken über 8 Beauforts haben an unserem Schiff gerüttelt. Verena hat sich trotzdem bemüht ein frisches Nordickbrot zu holen. Nach dem Frühstück laufen wir zum Markt, der jeweils Samstag- und Mittwochmorgen statt findet. Bei dieser Gelegenheit schauen wir uns noch nach einem  Restaurant um, wo wir heute Abend unser „Jubiläum“ feiern können. Auf dem Rückweg trennen sich unsere Wege, Kurt geht zurück, während Verena noch etwas in den Läden stöbert. Kurt nimmt schon mal den Dyson in Betrieb. Verena übernimmt nach ihrer Rückkehr die Reinigung der Nasszellen und das Abstauben. Um 18.30 Uhr machen wir uns auf den Weg zum Restaurant, wo wir ein feines Nachtessen einnehmen. Zur Vorspeise gönnen wir uns je  eine halbe Portion Moules à l’ail. Dann trennen sich unsere „Geschmäcker“. Kurt`s Entrecote ist sehr zart, Verena`s Poulet sowieso und die Pommes knusprig-fein. Ja, wir haben etwas geschlemmt. Zum Dessert gibts für Verena 2 Kugeln Glace und Kurt geniesst einen Irish Coffee. Um 21.40 Uhr machen wir uns auf den Heimweg, und geniessen noch die Musik einer Band, die alte Beatles-Titel zum Besten gibt. Beim Titel vom gelben Unterseeboot machen wir uns auf den Heimweg,  in der Hoffnung, dass dieses U-Boot unser Schiff nicht versenkt hat. Grins!!

 

Sonntag, 11.08.  Der Sturm hat zwar etwas nachgelassen, aber die Böen erreichen immer noch Sturmstärke 8. Nach dem Frühstück ist Waschtag. Kurt hält sich dabei vornehm zurück und nach der 2. Maschine beschliessen wir trotz nicht schönem Wetter, noch einen Spaziergang Richtung Stadt zu machen. Wir versuchen Wege zu gehen, die wir noch nicht kennen. Auch da treffen wir auf Bauten, deren Baustil, Bepflanzung  oder die „Bemalung“ Anlass zum genauen Hinschauen gibt.

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Zurück auf dem Schiff kann Verena die vom Winde verwehte Wäsche von der Leine nehmen und Kurt marschiert Richtung Küche.