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Entscheidungen

Montag, 27.08.   Nach dem Frühstück  geht Kurt zum Geschäft, das angeblich unser Generator-Problem lösen kann. Man verspricht, sich darum zu kümmern, aber der Sspezialist ist noch unterwegs. Er wird heute noch anrufen. (wir warten den ganzen Tag vergeblich auf den Anruf) Die Wettersituation wird immer schlechter, heftiger Wind kommt auf. Kurt geht zum Marinebüro, wir möchten eine 2. Muringleine. Das wird bewilligt, dazu legen wir noch eine Spring  zum Steg. Safty first!  Bis Mittwoch, kommender Woche ist an ein Weiterkommen nicht zu denken. Das heisst, wir könnten sofort weiter, doch möchten wir hier  auch noch einiges besichtigen. Wir beschliessen zu bleiben und heute die Touristen Information aufzusuchen. Natürlich haben die über Gibraltar keine Informationen, man lebt immer noch „getrennt“.

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Dann suchen wir ein Reisebüro, um eine Whalwatching-Tour zu buchen. Ein Reisebüro ist schwer zu finden, da viele nicht mehr existent sind. Endlich haben wir eines gefunden, doch hier ist man  an uns nicht interessiert. Sie arbeiten mit ihrem  Anbieter zusammen und wollen von andern, (einem CH-Forschungsunternehmen) nichts wissen. Also werden wir uns selber organisieren. Morgen wollen wir nach Gebraltar, auf den Felsen und am Mittwoch nach Tarifa auf die Waltour. Den ganzen Tag bleibt es bewölkt, unangenehm windig, bei  einer Luftfeuchtigkeit von 93%. Aber morgen sollten sich die Wolken bis zum Mittag verziehen. Ab Donnerstag ist dann Sturm angesagt, der bis zum nächsten Dienstag andauern soll.

 

 

Dienstag, 28.08.   Um es kurz zu sagen, heute wollen wir Affen gaffen. Allerdings steht dem Kurts Telefon noch im Wege. Er hat kein Internet mehr, das heisst, alles aufgebraucht. Also gehts zuerst zu Orange. Kurt klagt, nützt nichts, aber wir wurden eindeutig in Motril über die Ohren gehauen. Wir zahlen nach und haben nun Internet bis zu unserer Rückkehr in die Schweiz. Jetzt  nochmals  zurück zum Schiff, denn wir „Helden“ haben die Pässe vergessen. Dann wieder los bis zur Grenze, dort nehmen wir den Bus bis zur Luftseilbahn. Bezahlen können wir in Euro. Bei der Bahnstation  suchen wir zuerst einen Bankomaten, hier „Cash machine“ genannt. Danach stehen wir in der Kolonne hinten an, wie sich das in England so gehört. Eine Bemerkung sei noch erlaubt, Kurt gefällt Gibraltar, very British, aber Rechtsverkehr. Nach ca. 40 Minuten sind wir beinahe an der Kasse. Dann kommt der Reiseführer der Kreuzfahrtschiffs-Gruppe und „organisiert“ Tickets für seine Clienten, die dann alle vorrücken können. Das bedeutet, nochmals ca. eine Stunde warten. Es fährt jeweils nur eine Gondel hoch und eine runter. Unsere Nerven halten dies nicht aus und wir scheren aus der Reihe aus.

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Wir werden es später nochmals versuchen, mit diesem „Schweizer-Bähnli“ zu den Affen zu gelangen!!!

 

Wir besuchen stattdessen den botanischen Garten und freuen uns an der Vielfalt der Pflanzen, Bäume und Blumen.

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Anschliessend laufen wir gemütlich zurück, stärken uns in einem etwas abseits gelegenen Restaurant und versuchen anschliessend in der Marina die Tankstelle zu finden. Wie so oft, laufen wir in der Hoffnung eine Abkürzung zu nehmen, völlig falsch.  Aber, wir finden das Gesuchte und erhalten die positive Auskunft, dass wir ohne einzuklarieren in Gibraltar die Tankestelle anlaufen, zollfrei tanken und weiter fahren können. Absolut perfekt, das schont unsere Finanzen. Dann geht es wieder über die Rollpiste zurück und nach einem Zwischenhalt an unserer „Eurozapfstelle“ zurück zum Schiff. Ein Berner hat seinen Camper auf einem Parkplatz abgestellt, was Kurt sofort inspiriert, eine Bernerrösti mit Spiegelei  zuzubereiten. Verena hat für morgen die Tour mit Walsichtung organisiert. Wir sind gespannt, hoffen einiges über diese imposanten Meerestiere zu erfahren und sie auch tatsächlich beobachten zu können.