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Erste Tage in Vila Real de Santo Antonio

Dienstag, 04.06.  Trotz Gezeitenzug haben wir gut geschlafen, es ist ruhig in dieser Marina. Nach dem Frühstück entscheiden wir uns,  zuerst Verenas Telefon auf portugiesische Begebenheiten einzustimmen und dann nach Einkaufsmöglichkeiten zu suchen. Das mit Verenas Prepaidkarte hat sich so einfach gestaltet wie noch nie. Auf der Suche nach Einkaufsmöglichkeiten finden wir einen Laden à la Migros. Ein sympathischer Laden, leider nur etwas weit weg von unserem Schiff.  Wir sind ohne unseren Einkaufwagen unterwegs und kaufen nur das Nötigste. Zurück auf dem Schiff, wird alles versorgt und Mittagsruhe gehalten. Verena wagt sich anschliessend nochmals in die Stadt und Kurt bleibt auf dem Schiff. Nachtessen ist auf 18 Uhr angesagt.

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15 Minuten vorher kommt Verena zurück und verfeinert die Dipsauce noch so, dass sie hervorragend zu den Karotten und Peperoni passt. Ja ja, Verena’s „Feinschliff“ bringt Würze in die Speisen. Während dem Nachtessen zieht ein kleiner Katamaran an uns vorbei, dies ohne Mannschaft. Fast gleichzeitig kommt ein Marineiro auf unseren Steg, der auch schon am telefonieren ist. Der Katamaran hat sich wohl irgendwo losgerissen. Er treibt noch im Fluss gegen das felsige Ufer. Später wird er abgeschleppt. Nach internationalem Seerecht ist es so, wenn ein Schiff ohne Mannschaft auf dem offenen Meer gefunden wird, gehört es dem Finder, doch hier sind wir noch im Fluss, und da gelten andere Regeln.

 

Mittwoch, 05.06.  Obwohl es in der Nacht heftig gestürmt hat, haben wir herrlich geschlafen. Heute wollen wir drei Sachen abklären, 1. gibt es Busse die nach Huleva fahren, 2. wo gibt es eine  Wäscherei und 3. Wanderung nach Monte Gordo. Zu Punkt 1 haben wir festgestellt, wenn man nach Spanien will, nimmt die „Freundlichkeit“ etwas ab. Laut Auskunft geht es von hier aus nur in der Nacht. (Das Internet gibt andere Daten). Den Waschsalon finden wir schnell und bekommen von einer Dame auf Französisch die wichtigsten Anweisungen. Dann gehts Richtung Leuchtturm und weiter bis Monte Gordo. Eine angenehme Strasse mit Velo- und Fussweg. Nach dem Ortseingang führt ein Fussgängersteg aus Holz ca. 2 km dem Strand entlang. Wir geniessen den Ausblick aufs Meer, den extrem feinen Sandstrand und die silbern glänzenden Disteln.

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Die gepflegten und zum Teil sehr farbenfrohen Häuser bringen viel Abwechslung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den Durst stillen wir in einem etwas abseits liegenden Restaurant. Kurt bleibt noch sitzen, dieweil Verena sich nach einer Korktasche umsieht. Stolz kommt sie mit ihrer sehr schönen Errungenschaft zurück. Auf dem Rückweg kaufen wir noch bei Lidl ein. Der Laden gefällt Kurt aber nicht. Zurück auf dem Schiff ist erst mal Beine hochlagern angesagt, immerhin haben wir ca. 11 km zurückgelegt. Wir beschliessen, den heutigen Fussballmatch Portugal – Schweiz (im Moment 1.1) nicht auswärts zu sehen, sondern uns mit dem Internet (20 Minuten) zu begnügen. Das Nachtessen auf dem Schiff war wie immer sehr gesund!!