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Letzte 2 Autotage

Mittwoch, 28.06.   Dieser Tag scheint nicht unser Bester zu werden. Die Homepage funktioniert nicht mehr richtig. Sind die Gigabyt erschöpft, haben wir zu viele Bilder hochgeladen, oder doch irgendwo falsch „gedrückt“? Jedenfalls ist Verena langsam am verzweifeln. Kurt begibt sich auf die Tour zum Aufladen unserer Prepaid Karten, die auch erschöpft sind. Bei Vodafone geht das schnell, aber, nun beginnt die Odysse für Kurt, bei Wind sieht das anders aus. Niemand kann ihm erklären wo Wind (Telefonanbieter) zu finden ist. Verschiedene Angaben werden ihm gemacht, aber nach über 5’600 Schritten kehrt er unverrichteter Dinge, allerdings mit wenig Freude zurück. Via Internet über Verena`s Handy findet er den Shop und lässt auch sein Handy und das der Homepage aufladen. Jetzt ist die Welt wieder in Ordnung. Allerdings sind mittlerweile 4 Stunden vergangen, völlig unproduktiv. Wir beschliessen, bei Eurospin einkaufen zu gehen. Top, bei Ankunft sehen wir, dass auch er geschlossen hat. Also fahren wir zum grossen Einkaufszentrum. 12 Sixpack Mineralwasser, Putz- und Waschmittel werden eingekauft. Das transportieren wir zum Hafen und dann per Körpereinsatz zum Schiff, über 7 Brücken, resp. 7 Stege. Es isch en Chrampf und heiss!!! Das verdiente Nachtessen gibt`s trotz Wind, auf der Fly.

Donnerstag, 29.06.    Heute haben wir 2 Ziele. 1. Vico del Gargano und 2. Das Auto unfallfrei zurück zu geben. Zuerst fahren wir nach Monte San` Angelo, um die berühmte Grotte noch zu besichtigen. Die haben wir beim ersten Besuch, der vielen Touristen wegen, ausgelassen. 93 Treppenstufen geht es nach unten.

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Es findet gerade ein Gottesdienst statt. Das Orgelspiel hat einen wunderbaren Klang, doch der Weihrauchgeschmack ist sehr penetrant. Nach kurzer innerer Einkehr verlassen wir diese „heilige“ Stätte und fahren durch den Foresta Umbra nach Vico del Gargano. Die Fahrt durch den Wald ist durch das Licht- und Schattenspiel faszinierend, für den Fahrer aber auch anstrengend. Angekommen in Vico del Gargano sind wir mitten im Markttreiben. Wir laufen den Ständen entlang, bestaunen dies und jenes und begeben uns nach einer kleinen Stärkung in Form von Pfirsichsaft und Wasser auf einen Rundgang durch die Altstadt. Es gibt Gässchen, wo Kurt, trotzdem er über 6 Kilo abgenommen hat nicht normal durchlaufen könnte.

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Einmal mehr, wir schätzen unser zu Hause und die „feudale“ Wohnsituation in Kaisten. Anschliessend machen wir uns auf die Rückfahrt nach Manfredonia, via San Giovanni Rotondo. Wir finden es zwar, trotz Navi nicht auf den 1. Anhieb. Zurück in Manfredonia stürmt es immer noch heftig und wir geniessen die Kühlung auf der Fly. Kurt bringt das Auto zurück, tankt es vorher noch voll und reserviert es für die kommende Woche nochmals für 3 Tage. Nach Sonnenuntergang nehmen wir das Nachtessen auf der Fly ein und geniessen den Wind, der nachgelassen und Kühlung gebracht hat. Bei 30 Grad in der Schlafkabine sind wir über die „Arbeit“ der Klimaanlage sehr dankbar. So können wir bei 22 Grad gut und friedlich schlafen.