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Letzte Tage in La Linea

Sonntag, 02.09.   Da unser Generator im Moment einer „Herzoperation“ untersteht, nimmt Verena die ganze Schmutzwäsche und geht zum Waschsalon. In der Marina gibt es 2 „Waschhäuschen“ Wir nehmen das beim Camping, einerseits ist es näher und andererseits sind fast keine Camper mehr hier. Kurt beobachtet in der Zwischenzeit die Flugbewegungen, auch wenn sie sehr spärlich sind. Gegen Abend beschliessen wir, noch einen Bummel durch die Altstadt zu unternehmen. Für morgen erhoffen wir uns, dass das Herz des Generators ersetzt werden kann, die neue  Pumpe also angekommen ist und eingebaut werden kann. Wir wollen am Dienstag los fahren, alles ist bereit,  ausser dem Generator.

 

 

Montag, 03.09. Der Wind hat gekehrt und die Luftfeuchtigkeit von gestern 96% ist stark zurück gegangen, nur noch 85%. Die Stühle rutschen wieder etwas besser auf dem Teppich.  Wir warten auf die Dieselpumpe. Verena beginnt mit Innenreinigung Holz. Der Servicetechniker kommt nicht, also beschliessen wir um 11.30 Uhr einkaufen zu gehen. Die Liste haben wir zusammengestellt. Wieder hat es sehr viele Menschen im Supermarkt. Wir stellen fest, dass, a) die Spanier sich immer sehr viel zu erzählen haben und b) dass die Meisten wohl ganz schlecht hören müssen, sie reden für unser Empfinden extrem laut. Zurück auf dem Schiff gibts Früchte und Joghurt und wen wunderts, dass wir bereits beginnen über die Heimreise zu diskutieren. Um 14.30 Uhr kommt der Servicetechniker mit der schlechten Nachricht, dass er zwar 3 Dieselpumpen geliefert bekommen habe, doch leider sei die Richtige nicht darunter gewesen, trotz Foto der Pumpe mit entsprechender Nr. und zudem noch eine Foto der Motorplakette, die sie zusätzlich verlangt haben. Ebenso sei der Temperaturfühler und das Ventil nicht eingetroffen. Er bewerkstelligt mit unserer 24-Volt-Pumpe eine Notlösung, die bis zum Winterplatz halten wird. Definitiv ein Provisorium und kein „Providurium“. Unsere Anmeldung zum Tanken wurde beantwortet. Wir werden morgen via Gibraltar (zum Tanken) nach Barbate fahren. Den Liegeplatz haben wir zugesichert bekommen. Pressieren müssen wir nicht, denn die Tiden sind nicht so ganz für uns, wenigstens im 1. Teil der Fahrt. Nachdem Verena fast den ganzen Tag mit der Holzpflege beschäftigt war, übernimmt Kurt die Küche. Morgen gehts in den Atlantik, wir sind gespannt.