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Manfredonia

Sonntag, 11.06.     Gegen Morgen kommt ziemlich starker Wind auf. Kurt steht um 05.45 Uhr auf, um die CH-Fahne einzurollen, da sie an den Kran geschlagen hat. Dann wieder ab ins Bett. Um  06.25 Uhr ein neuer Weckruf: Commandante, Commandante!!!!! Verena erwacht erst ab dem zweiten Ruf, der von Kurt kommt: Si vengo subito. Domenico und sein Vater stehen vor dem Schiff, an einem SONNTAG!  Die eingebaute Dieselpumpe ist nicht gut. Die Einspritzpumpe aber läuft tadellos. Ach ja und der Alternator…….. Ein letztes Mal werden wir die Dieselpumpe original ersetzen lassen und der grosse Alternator soll ausgebaut und nach Korfu zurück geschickt werden. Domenico übernimmt das. Und er verspricht, wenn wir hier weg fahren, funktioniert alles. Wir glauben ihm (oder versuchen es?). Kurt muss zu einem Bankautomaten und Domenico begleitet ihn. Auf der Stadtmauer hält Domenico Kurt und sagt, er soll mal zurück schauen. Wir seien nur ein ganz klein wenig kleiner. Kurt versteht nicht. Er meint, schau genau hin, trotzdem, Kurt sieht nicht das, was Domenico meint. Dann haha, vor dem Hafen ankert ein Kriegsschiff der Marine und wieder meint er, wir seien nur ein ganz wenig kleiner, aber auch ein Kriegsschiff. Also, da ankert ein Helikopterträger und der ist doch massiv grösser!

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Dann um 09.30 Uhr frühstücken wir auf der Fly. Der Wind dreht auf Nord und frischt stark auf, so dass wir im Steuerhaus das weitere Vorgehen besprechen.

Um 12 Uhr gehen wir von Bord. Galant öffnet uns Giovanni beim Ausgang das Tor. Wir laufen der Strandprommenade entlang, wo sich schon viel Volk tummelt, sünnelet und bädelet.

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Am Ende dieses Strandabschnittes biegen wir ab und laufen durch die Stadt zurück und stellen fest, wir fühlen uns wohl in Manfredonia. In dem Park um das Castello Svevo-Angioino stehen Mädchen und Jungs, festlich gekleidet, mal mit Erwachsenen, mal ohne, in Pose um fotografiert zu werden. Wir vermuten, dass es sich um 1. Kommunionkinder handelt.

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Diese Kirche hat einen interessanten Glockenturm.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Um 13 Uhr ruft uns Renate an, ob alles ok sei. Wir werden echt umsorgt, (nicht kontrolliert oder beaufsichtigt)  das ist sehr lieb von Renate und Josef. Der Wind weht nach wie vor stark und wir ziehen uns auf das Schiff zurück.  Wir haben Beide ein kleines Schlafmanko, also machen wir Siesta. Auch das Nachtessen nehmen wir wieder im Innern des Schiffes ein. (Sauwind, Entschuldigung) Trotz Mittagsschlöfli, fühlen wir uns schlapp, Schuld ist vielleicht der stürmische Wind.