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weitere Tage in Chipiona

Sonntag, 19.05. Trotz Wind und abklingendem Vollmond haben wir gut geschlafen. Der Wind ist immer noch aktuell und es pfeifft den ganzen Tag über. Nach dem Frühstück nehmen wir uns 2 Sachen vor. 1. heute nehmen wir einen „neuen“ Weg in die Stadt,  und 2. Kurt weiht seine Sandalen ein. Zuerst wollen wir aber mal rüber zu den Fischern, denn da soll es einen Fischladen und die Fischerkantine geben, wo man sehr gut, und vor allem frischen Fisch essen kann. Sonntag! Beides geschlossen. Mit Bewilligung dürfen wir in den Bereich der den Fischern vorbehalten ist. Die Fischer haben hier auch ihre eigenen Räume.  Hunde, Katzen und nochmals Hunde sind auf dem Gelände, aber alle sehr friedlich.

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Der kleine „Pfüdi“ versteht etwas von Fotoshooting

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Dann laufen wir Richtung Stadt. Wir schlendern durch Gassen und Strassen und uns fällt auf, dass es auch hier viele Hunde hat. Sie werden an der Leine ausgeführt, sehr oft zwei oder gar drei zusammen. Entweder gibt es hier viele Einbrüche oder man ist extrem tierliebend. Aufgrund der Hunderassen (praktisch alles Mischlinge) gehen wir von Tierliebe aus. Nach dem Marsch kreuz und quer durch die Stadt stehen wir wieder vor dem Leuchturm. Der soll ja ab 11 Uhr geöffnet sein, treppensteigend begehbar! Zu Kurt’s Glück ist aber alles geschlossen! Dann gehts dem Strand entlang zurück zum Schiff. Die Farben des Meeres und die unterschiedlichen Bilder bei Ebbe und Flut begeistern uns immer wieder.

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Angekommen auf unserer Madness machen wir erst mal Mittagspause, danach wird der Schrittzähler konsumiert. Vorgestern 16’000, gestern 13’000 und heute nur knapp über 10’000 Schritte. Aber, Kurts günstige Sandalen sind top, wie „Finken“. Nach einem ruhigen Nachmittag gibt es einen feinen z’Nacht auf dem Schiff und nach einem Telefongespräch mit unserer Lieblingstante machen wir uns wieder ans Schreiben..

 

Montag, 20.05. Kurt ist nicht erfreut über die Abstimmung, trotzdem hat er gut geschlafen. Wir erwarten ja den Mechaniker zwischen 09 und 10 Uhr, weshalb wir zeitig aufstehen. Punkt 09 Uhr sind wir mit dem Frühstück fertig. Der Mechaniker kommt einige Minuten vor 10 Uhr. Nicht der Chef Gabriel, sondern sein Partner Frank. Ein stiller Schaffer. Er erklärt, dass er in 2 Schritten vorgehen will, nicht dass uns unnötige Kosten entstehen. Wie fast erwartet, der erste Schritt führt nicht zum Resultat. Der 2. Schritt zeigt, dass wir möglicherweise einen Wasserschlag gehabt haben. Also montiert er noch mehr vom Motor ab. Frank arbeitet still und konzentriert. Der hiesige Vetus Vertreter hat vor 3 Jahren Konkurs gemacht, nicht verwunderlich, diese Marke ist eher im Norden vertreten.  Eigenartig ist, dass in dem Teil wo der der Thermostat hätte sein müssen, keiner eingebaut ist. Frank nimmt die zu prüfenden Teile mit, da er in der Werkstatt mehr Möglichkeiten hat und verspricht morgen wieder zu kommen. Nach der Mittagspause kommt er nochmals und will noch Unterlagen. Ob das gut oder schlecht für uns ist, Hauptsache wir sind überzeugt, dass er das Richtige für uns macht. Technik ist etwas wunderbares, wenn man es denn versteht. Verena packt die Gelegenheit, da wir ja nicht vom Schiff weg können und nimmt die Waschmaschine und den Tumbler der Marina in Betrieb. Nachdem die Betten frisch bezogen und die Wäsche versorgt ist, gehen wir einkaufen. Das Nachtessen ist zwar bereits fixiert, aber es gibt noch Varianten. „Unser“  Lebensmittelgeschäft hat aus unerfindlichen Gründen geschlossen, obwohl er laut Anschlag offen sein sollte. Nein kein Sprachproblem, Lunes heisst Montag!! Also marschieren wir strammen Schrittes zum Einkaufsmarkt SuperSol neben dem Leuchtturm, den wir gestern entdeckt haben. Der hat geöffnet und wir kaufen ein, eher mehr als weniger, so auch noch eine 2. Bratpfanne. Das heutige Nachtessen bereiten wir gemeinsam zu, Verena 7/8 und Kurt den grossen Rest. Nach dem Essen geht`s, was bereits zur Gewohnheit geworden ist, an die  Hompage-Aktualisierung. Erst danach gibt`s für Verena den „Gute-Nachtkaffee“ und etwas Süsses. Das kann manchmal sehr spät werden.

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