DSC02050

Zeebrugge

Mittwoch, 04.09. Der Hafen ist ruhig. Einzig das Pilotschiff musste auslaufen und  war etwas störend, aber wir haben trotzdem gut geschlafen. Zum 1. Mal nehmen wir unser kleines Öfeli in Betrieb. Super, der Cousin von Kurt hat sofort reagiert und Unterlagen zu einem kostengünstigen, alternativen Heizsystem geliefert. Auch hier „Danke vielmol“. Nächstes Jahr werden wir unsere Zentralheizug in Betrieb nehmen. Verena putzt „wie wild“ noch die Fenster und Kurt erledigt den Innendienst. Dann gehen wir einkaufen. Bei Spar finden wir zwar das Meiste, aber richtig glücklich sind wir nicht. Zurück auf dem Schiff beschliessen wir, trotz schlechten Wetteraussichten, noch für einen Spaziergang auf der „Flaniermeile“. Der wieder einsetzende Regen verdirbt uns die Freude am flanieren. Die Strasse ist, selbst ohne Nass von oben äusserst unatraktiv. Wir versuchen noch bei der Information im Hafen  Auskunft über die öffentlichen Verkehrsmittel zu erhalten.

DSC02031

Weitere Aktivitäten verschieben wir auf den späteren Nachmittag. Auf der gegenüberliegenden Hafenseite gibt es eine Chocolat Factory.  Das gelüstet Verena, einen Besuch zu machen. Daneben gibt es auch einen Antiquitätenmarkt und das interessiert Kurt. Bei Chocolat kaufen wir einige „Müsterli“ von den süssen Spezialitäten. Danach schauen wir uns die Antiquitäten an, viele schöne alte Gegenstände stehen da zum Verkauf. Anschliessend laufen wir noch zu Carrefour um uns über das Angebot zu erkundigen. Für uns schneidet Carrefour eindeutig besser ab als Spar.

 

Donnerstag, 05.09. Die Nacht war sehr stürmisch und dazu hat es heftig geregnet. Trotzdem haben wir gut geschlafen. Wir haben uns noch Sorgen um die Stühle auf der Fly gemacht, aber sie sind noch alle da. Heute wollen wir nach Blankenberge wandern und je nach Müdigkeit, mit der Strassenbahn zurückfahren, die laut Beschrieb,  die längste Strassenbahn der Welt ist. 68 km. Wir marschieren durch den Hafen, entlang der Promenade von Zeebrugge Bad, dann durch die Dünen, und kommen so durch das Naturschutzgebiet. Eine interessante, eindrucksvolle Wanderung. Der Norden hat trotz Wind und rauhem Klima seinen Reiz. Die fast einsamen Strände, das wild rauschende Meer (schön wenn wir nicht darauf unterwegs sind) die Küstenlandschaft und die Wolkenbilder sind immer wieder faszinierend. Der Wind bläst uns vom Strand her den Sand ins Gesicht und schon haben wir ein Gratis-Peeling.

DSC02035

 

 

 

 

 

 

 

DSC02041

 

 

 

 

 

 

 

DSC02049

 

 

 

 

 

 

 

DSC02043

 

 

 

 

 

 

 

DSC02059

 

 

 

 

 

 

 

DSC02052

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unterwegs in sandiger Umgebung treffen wir auf eine berittene Polizeipatrouille. Ja, hier ist man sicher. In Blankenberge angekommen plagt uns ein kleiner Hunger und wir genehmigen uns, in einem gemütlichen Strandrestaurant einen warmen Apfelkuchen mit Vanilleeis und Schlagobers und einen Kaffee. So gestärkt nehmen wir den Rückweg wieder unter die Füsse, nein wir nehmen nicht dasTram. Diesmal laufen wir am Strand entlang, wunderschön bei Ebbe.  Zurück auf dem Schiff werden erst einmal die Füsse hochgelagert, die haben doch ca. 14 km zurückgelegt.