Dienstag, 18.05. 03.50 Uhr, Kurt hat den Krampf in der linken Wade, und es regnet in Strömen. Gegen den Krampf hilft Magnesium. Um 08.00 erwartet uns dann aber ein freundlicher Morgen und es scheint ein ebensolcher Tag zu werden. Hätten wir das gewusst, wären wir heute weiter gefahren. Hätten, hätten hätten. Wir entschliessen uns, in Gouda fremde Wege zu gehen und entdecken dabei wieder Neues. Schade sind die Museen immer noch geschlossen. Aber im Museumshafen konnten wir die „antiken“ Schiffe und Frachter bestaunen, die meist einige Jahrzehnte älter sind wie unsere Madness.





Wir schlendern durch kleine Gassen, entdecken dies und das und freuen uns am Wetter, das zwischen Wolken und Sonne wechselt. Ohne Sonne gefühlte 14 Grad, mit Sonne 24 Grad. Auch wenn wir unbekannte Wege gehen, stehen wir doch plötzlich auf dem Rathausplatz. Heute ist es gemütlich. Keine Menschenansammlungen, so dass wir uns gerne im gemütlichen Gartenrestaurant zu Kaffee und Kuchen niederlassen. Doch vorerst müssen wir Name, Tel.-Nr. und Nationalität angeben. Danach gehts gemütlich zurück. Verena zieht nochmals los um zwei weitere Sitzkissen zu posten. Kurt hütet in dieser Zeit das Schiff. (muss ja auch sein). Da kommt ein Anruf von Nina und Hansruedi bei dem man sich gegenseitig so einiges zu erzählen weiss. Kurz vor dem Verabschieden kommt Verena zurück, so reicht es auch ihr noch für ein kurzes Hallo. Kurt macht sich auf zum Havenmeester um noch einen weiteren Tag zu begleichen, obwohl wir von der folgenden Marina noch keinen positiven Bericht erhalten haben. „Ghaue oder gschtoche“!!! Am Donnerstag gehts weiter in einen kleinen Ort im Braassemermeer, wo wir über Pfingsten bleiben möchten. Wir denken dass in den Städten über diese Tage einiges los ist, wir aber die Ruhe vorziehen. Den positiv erlebten Tag, kaum zu glauben, ohne Regenschauer, beenden wir mit einem feinen Spargel-Znacht.