Gallipoli

Donnerstag, 03.05.   Der Regen der letzten Nacht hat unschöne Spuren auf der Madness hinterlassen. Reinigen bringt nichts, denn es bleibt regnerisch und windig. Unglücklich für uns aber ein Segen für die Natur. Erste Prognosen für den kommenden Montag, der geplanten Weiterfahrt sind nicht gut. Erst am Dienstag wird sich das Meer beruhigen. Also heute Morgen haben wir inneren Dienst. Kurt`s Haare werden gestutzt und Verena „höbelet“ ihren Füsse. Um die Mittagszeit klart es auf und wir beschliessen, nochmals zum Einkaufen zu gehen, da wir gestern im Schnellzugstempo durch den MD-Laden mussten. (Hätten uns aber ruhig Zeit lassen können, da der Elektriker ja nicht erschienen ist.) Wir kaufen insbesondere Lebensmittel die sich lange lagern lassen und die wir in Afrika voraussichtlich nicht bekommen.

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Der Weg zum Einkauf zeigt dass wir gebückt unten durch müssen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Leider ist die elektronische Karte, die am 30.4. von Manfredonia weggeschickt wurde und innert einem Tag hier sein sollte, immer noch nicht eingetroffen. Kurt beginnt sich so langsam zu nerven. Bereits zum dritten Mal machen wir schlechte Erfahrungen mit der italienischen Post. Den späteren Nachmittag verbringen wir auf dem Schiff und pflegen unsere Kontakte. Der Wind bläst wieder stark und es scheint eine unruhige Nacht zu werden. Wir sind zwar gut festgemacht, aber das Schaukeln lässt sich nicht verhindern.