Heimattag

Samstag, 03.07. Beim Aufstehen ist es kühl, bewölkt und der Wind pfeifft immer noch. Kurt setzt sich mit den gekauften Seekarten auseinander und schreibt weitere, potentielle Marinas an. Verena reinigt „alte Sünden“ der Werft von Breskens, die mit keinem Mittel zu beseitigen waren, nun mit dem „Rasierklingen-Schaber“. Kurz nach Mittag begeben wir uns zum hiesigen Dorfladen und ergänzen den Mineralwasservorrat, inklusiv Früchte. Danach unternehmen wir noch einen kurzen Spaziergang. Kurz deshalb, weil Verena von kleinen Mücken geradezu überfallen wird. Ihr gelbes T-Shirt und ihre weissen Haare sind totale Anziehungspunkte. (oder falsches Parfum?)

Noch vor dem Schiff, Kurt holt die Haarbürste, „reinigt“ Verena die Haare und auch das T-Shirt wird ausgeschüttelt und von diesen aufdringlichen, kleinen, schwarzen Plaggeistern befreit. Obwohl sich das Wetter so langsam etwas aufhellt, bleiben wir auf dem Schiff und stecken unsere Nasen in unsere Lektüre. Die heimatlichen Gefühle kommen dann beim Nachtessen auf. Wir geniessen die Wärme, den Duft und den Käse-Knobli-Geschmack beim „vertilgen“ des feinen Gerber-Fondues.