Hurghada 10

Sonntag, 12. Juli, wie üblich, „Sandbefreiungstag“!! Nach getaner Arbeit, Ausruhen auf der Fly und den „Glanz“ geniessen, der ja nur von kurzer Dauer ist. Ashraf läuft auf der Pier vorbei und ihm sind wir noch eine Antwort von Bob schuldig. Wir kommen ins Gespräch und fragen Ihn, ob er jemanden kenne, der uns Gelbatterien verkaufen und auch gleich einbauen könne. Er schaut sich die Sache an und meint, ja er könne uns helfen.

Noch am selben Abend kommt er mit einem Mann, namens Catanga und, wir nehmen an, seiner Partnerin zu uns. Wir sind erstaunt, Marion spricht deutsch, das haben wir bisher nicht gewusst, da es bis anhin lediglich bei einem „Hallo, how are you“  geblieben ist. Dieweil Verena Marion das Schiff zeigt, geht Kurt mit Ashraf und dem Fachmann in den Motorraum. Der schaut sich die Sache an und meint, dass er helfen kann. Er werde morgen das mit den Batterien abklären und mir Bescheid geben. Es gäbe amerikanische Batterien und solche von hier, wie sie da in jedem Schiff eingebaut wären. Nach dieser positiven Entwicklung setzen wir uns auf die Fly und stossen auf die vielen netten Menschen hier in der Marina an. Mit Interesse verfolgen wir schon seit einigen Tagen die Laufbahn der Raumstation ISS, die wir schön im Westen leuchten sehen.

Der Montag beginnt wieder windig, obwohl die Wetterprognosen etwas anderes vorgesehen haben. Heute ist Vodafon-Tag. Unsere Monatsabos sind zwar nicht abgelaufen, aber Verenas Handy hat kein Internet mehr und wir wollen wieder 7 Giga laden. Auf dem Rückweg kaufen wir ein Bund Peterli, gebunden mit einem Palmenblatt und Tomaten. Um 17.30 Uhr verzieht sich Kurt in die Küche, um das Nachtessen vorzubereiten. Zu den Kartoffeln wollen wir Peterli und Zwiebeln feingehackt beigeben und braten. Irgend etwas stimmt nicht, was aussieht wie Peterli ist irgend ein anderes Gemüse, das uns aber gar nicht schmeckt. Also lassen wir es weg. Um was es sich handelte konnten wir nicht herausfinden, der z’Nacht war aber auch ohne „Grünzeug“ gut.

Gegen 20 Uhr kommt Ashraf, wie versprochen mit dem Fachmann Catanga und Marion. Er hat die Preise abgeklärt und wir werden handelseinig. Jetzt ist es aber so, dass wir die Batterien und die Verkabelung, die der Fachmann kaufen muss, im voraus bezahlen müssen, denn er hat nicht so viel Geld, dass er das investieren könnte. Vorkasse ist immer so eine Sache, aber wir haben Vertrauen zu Ashraf, Marion und seinem Freund. Wir eilen zum Bankomaten in der Marina und holen das Geld. Seine Arbeit bezahlen wir allerdings erst nach dem Einbauen. Der Fachmann verlässt die Brücke und wir sprechen noch etwas mit Ashraf und Marion. Zum Thema Delphine fragen sie uns ob wir Lust hätten mit wilden Delphinen zu schwimmen. Natürlich, mit Begeisterung verabreden wir uns für kommenden Freitag. Ashraf wird uns um 06.15 Uhr mit dem Auto am Marina-Ausgang abholen. Darauf freuen wir uns.

Dienstag, 14. Juli. Ein spezieller Tag. Heute hat unsere Tante Heidi Geburtstag, sie wird erst 93 Jahre alt. In Gedanken haben wir ihr beim Frühstück gratuliert. Telefonieren werden wir einen Tag später, da hat sie bestimmt mehr Zeit und ebenso viel Freude.

Um 13.30 Uhr holt uns Aladin am Eingang der Marina ab und chauffiert uns zu Luzia, die uns für heute Nachmittag eingeladen hat. Sie wohnt im „The View“. Nach der herzlichen Begrüssung gehen wir auf den Balkon und  verstehen nun den Namen dieser Überbauung. Kurt wird etwas blass vor Neid. Blick nach unten: Swimmingpool, Blick gerade aus: Meer, in verschiedenen Farben, von türkis bis tief blau, Inseln, Riffs und weisse Schiffe, Blick nach links eine riesige Steinmauer, so wie in der Schweiz Burgmauern sind, Blick nach rechts militärisches Gebiet/Sandgebirge mit Stacheldrahtzaun abgesperrt.

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Ein Ausblick, fast wie im Märchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Eindrücklich, diese Mauer neben und hinter dem Wohnblock.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Luzia und Aladin

Wir verbringen einen Nachmittag mit angeregten Diskussionen  und geniessen diese wunderschöne Aussicht. Auf dem Nachhauseweg fährt Aladin einen Umweg und zeigt uns noch seine Wohnung. Sie ist  gross und die Küche trägt die Handschrift von Luzia. Aber auch die andern Räume sind sehr geschmackvoll eingerichtet. Und wenn wir schreiben, Aladin hat einen Vogel, so ist das natürlich wörtlich zu nehmen und nicht sinnbildlich. Wir vereinbaren vor unserer Wegfahrt nochmals zusammen zu kommen.

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Blick von Aladin`s Balkon.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Aladin mit seinem „Schmusetier“!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittwoch, 15. Juli um 10 Uhr kommen die Batterien und ein Gestell, denn die neuen Batterien haben ein anderes Ausmass und damit diese nicht zu tief liegen, wurde ein Holzgestell gezimmert, das in den Stahlbehälter passt. Ashraf hat sie mit seinem Auto geholt. Der Fachmann und sein Gehilfe beginnen mit den Vorbereitungen, damit der Wechsel schnell geschehen kann, denn der Kühlschrank sollte möglichst nur kurz ohne Strom sein. Die Betonung liegt auf „sollte“. Es wird kein glücklicher Tag.

Kurt`s krampfartige Magenschmerzen werden schlimmer, obwohl er sich vorsichtshalber zum Frühstück nur ein Natur Joghurt und ein Pantozol gegönnt hat, für den Rest vom Tag Mineralwasser. Der Wind nimmt ab und es wird ziemlich drückend. Der Einbau der Batterien geht zwar vorwärts, aber irgendwie gibt es Probleme, es fehlt ein Kabel. Um 14.00  geht der Fachmann und um 16 Uhr ist er mit Kabel zurück. Bald ist alles erledigt und Kurt kontrolliert, ob die Alternatoren des Motors laden, das machen sie und somit sagt der „Fachmann“, alles ok.

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Die alten Batterien sind ausgebaut………

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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…und die Neuen eingebaut.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Um 17 Uhr stellt Kurt fest, dass das Ladegerät einen Fehler anzeigt und die Batterien nicht geladen werden. Offensichtlich ist das 24 Volt System nicht angeschlossen. Da muss der Fachmann nochmals her. Es ist Ramadan, das heisst um 18.30 Uhr wird erst mal gegessen und getrunken. Somit wissen wir, dass vor 20.00 Uhr nichts zu machen ist. Zum Glück laufen Ashraf und Marion vorbei und wir klagen unser Leid. Er versucht den Fachmann anzurufen, bekommt aber auch keine Antwort, verspricht aber am Ball zu bleiben. Um ca. 21 Uhr kommen Ashraf und Marion wieder aufs Schiff, aber Catanga, der Fachmann ist noch in der Moschee. Um 21.30 Uhr kommt er, allerdings sind seine Bemühungen bis 23.20 Uhr nicht fruchtbar. er verspricht am Morgen wieder zu kommen.

Auf der Fly führt Verena mit Marion interessante Gespräche. Sie weiss viel über Ägypten und wir haben wieder einige neue „AHA-Erlebnisse“.

Bei Kurt hat sich mittlerweile etwas Fieber eingestellt und so ist er froh, um Mitternacht endlich ins Bett zu kommen, mit Schlaftablette für „en tüüfe gsunde Schlof“!! Verena räummt noch den Kühlschrank um. Dann geht auch sie zu Bett, traurig, dass die Glace nicht mehr zu gebrauchen ist.

Donnerstag, 16. Juli, zugleich Ramadan-Ende, heute kommt alles gut, Inshallah¨!! Der Fachmann, Catanga kommt natürlich nicht schon am Morgen, das ist uns klar. Kurt geht es wieder besser, dank tiefem Schlaf bis 08.45 Uhr. Um 14 Uhr erscheint Catanga und hält seinen Kopf schief, Nackensteife. Er demontiert das Ladegerät und nimmt es mit. Er sagt, er komme gleich wieder. Um 17 Uhr ist klar, er wird erst nach dem Nachtessen kommen. Wir müssen nun leider viele Lebensmittel, quasi alles was im Kühlschrank war, entsorgen.  Um 16 Uhr kommt Asharf mit dem Mann vom Kühlschrank. Der kann aber nichts machen, da kein 24 Voltstrom läuft. Er merkt aber, dass es eine Überspannung gegeben haben muss, denn eine Sicherung ist defekt. Um 20.30 Uhr kommen Ashraf und Marion von Ihrem Schiff zurück. Ashraf telefoniert mit Catanga und siehe da, er muss eine neue Platine besorgen, da er offensichtlich einen Fehler gemacht hat und dieses Teil muss er in Kairo bestellen und somit wird es Samstag (Inshallah) bis wir wieder normal leben können. Denn nicht nur der Kühlschrank geht nicht, wir haben auch kein Licht, die Toiletten funktionieren nicht und Wasser läuft auch nur noch spärlich und hört ganz auf. Das zusätzliche Problem,  Ramadan ist fertig ist und ein 3-tägiges Fest beginnt. Wenn etwas passiert, ist es immer im ungünstigsten Moment. Gut, wir haben unsere „Privattoilette und Dusche“ in der Nähe, aber sollte es zu mühsam werden, beziehen wir für die Ausfalltage ein Hotelzimmer. Ärgerlich und unangenehm ist es aber schon.

Wir haben, so meinen wir, bisher eher „geschönte“ Informationen über Ägypten und seine Bewohner erhalten, die ungeschminkten Tatsachen sehen anders aus.

Der Unterschied von Alexandrien bis Luxor ist riesig. In Alexandrien ist man eher europäisch angehaucht. In Luxor herrscht das reine Patriarchat. Die Mädchen entscheiden sich mit 10 nicht ganz freiwillig, ob sie Kopftuch tragen oder nicht. Im Süden von Ägypten werden die Mädchen bereits mit 6 Jahren „versprochen“ und mit 14 Jahren verheiratet. (Sie kosten ja nur) Auch da nicht freiwillig wird entschieden ob sie Kopftuch, Tschador tragen und oder ganz eingekleidet sein müssen. Einmal beschlossen, können sie nie mehr zurück, sonst werden sie als Huren bezeichnet und müssen nicht nur verbale Angriffe über sich ergehen lassen. Richtige Prostituierte hingegen tragen eine Ganzverkleidung, damit man sie nicht erkennt. (komische Welt) Die Familien bilden Clans und auch Blutrache ist ihnen nicht fremd. So wurde uns sehr glaubhaft ein Vorkommnis vom letzten Jahr geschildert, das gleich hinter der Moschee geschehen ist. (Hier mögen Kurts Freunde von der Polizei genau lesen) 2 verfeindete Clans haben je zur Verstärkung 1 Car voll Clanmitglieder (nur Männer) von auswärts holen lassen und die haben sich dann geprügelt. Die Polizei hat sofort die Strasse abgesperrt und FERTIG. Sie haben also nur dafür gesorgt, dass nur dieser Strassenzug als Kampfplatz genutzt wird. (Wäre bei Hooligans gegen Hooligans vielleicht auch die richtige Entscheidung). Bezüglich Clan ist es leider auch so, dass es viele Kinder mit Behinderungen gibt. Der Grund liegt darin, dass sie sehr oft innerhalb des Clans heiraten, womit Probleme mit der Inzucht gegeben sind.

Schulen gibt es zwar, aber es gibt keine Kontrolle, ob die Kinder zur Schule gehen. Dort werden sie allerdings nur darauf getrimmt, auswendig zu lernen und die Schrift zu beherrschen. Berufslehren gibt es keine. Die Kinder schauen beim Vater zu. Wenn der einen Fehler macht, übernehmen sie den und ergänzen diesen mit eigenen Fehlern. (Wir habens ja hautnah erlebt)

Dass hier viele Häuser im 1. Stockwerk nicht ausgebaut, jedoch die oberen Stockwerke fertig und bewohnt sind, hat damit zu tun, dass man für das Haus erst Steuern bezahlen muss, wenn das 1. Stockwerk ausgebaut ist.

Hier in der Marina wird der Abfall entsorgt. Es gibt aber hier in Hurghada Quartiere, da fliegen schon mal die Windeln aus dem Fenster. Die Kinder spielen quasi im Müll und Ratten gehören zum Alltag. Dies nur ein paar kleine Beispiele des ungeschönten Ägyptens.

Auf Präsident Sisi warten viele Probleme und auch wenn er 200 Jahre alt würde, er kann sie nicht alle lösen. Das Dringenste jedoch ist die Bildung, hier müsste man enorm investieren, ausser, man will das Volk dumm halten.

Freitag, 17. Juli. Kurt hat schlecht geschlafen, denn die ganze Nacht war sehr viel Lärm. Eine kurze Ruhephase gab es nicht. Das 3 tägige Fest nach Ramadan ist ein lautes Fest, zudem ist Freitag und da gibt es wieder lange Predigten. Mittlerweile ist es praktisch windstill und deshalb eine drückende Hitze, so dass wir bis 15.30 Uhr nichts unternehmen. Anschliessend gehen wir in die Stadt. Auch hier in Hurghada ist die Sicherheit nochmals hochgefahren worden. Neben den üblichen Polizeistandorten stehen jetzt gepanzerte Fahrzeuge des Militärs und die MG sind schussbereit. Es wird Entschlossenheit demonstriert. Einzeltäter sind natürlich schwer aufzuhalten. Wir bummeln durch die Stadt und bewundern die kleinen Mädchen und Buben, die infolge des Feiertags sehr hübsch angezogen sind.

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Hübsch sind sie und glücklich in ihren neuen Kleidchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Naja, der Esel trottet auch in „Grün“ mit den Kindern auf dem Rücken durch die Strassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sogar die Seitenstrassen sind „gereinigt“ worden und für die Kinder wird viel gemacht. Sie werden mit Eselskarren durch die Strassen gefahren oder mit den speziellen „Transporttöffs“. Hier muss man die Augen schliessen, ein Dreirad-Töff mit Ladefläche, ca. 8 kleine Kinder stehen da drauf und werden so durch die Strassen gefahren. Während wir in einem Restaurant unseren Durst stillen, isst der Gast neben uns eine Pizza, was uns animiert, beim Italiener in der Marina ebenfalls eine Pizza zu genehmigen. Auf der Promenade hat es heute sehr viele Gäste, hauptsächlich aber Einheimische. Zurück auf dem Schiff, packen wir beide eine Taschenlampe und gehen zu Bett.

Samstag, 18. Juli. Heute sollte der reparierte Chargemaster kommen. Inshallah. Als Frühstück gibt es eine Banane mit einem Naturjoghurt. Den Kaffee müssen wir ausfallen lassen, die Milch ist sauer geworden. So früh am Morgen ist der Laden noch nicht auf. Also putzen wir heute das Schiff, denn auf 19.30 Uhr hat sich Besuch angesagt. Luzia und Aladin kommen heute Abend mit Romy und Ewald, die möchten das Schiff sehen. Die beiden Paare sind befreundet. Es bleibt zu hoffen, dass wir Licht haben sonst gibt es eine Taschenlampenführung. Um 13 Uhr ist das Schiff blitz blank und wir geniessen auf der Fly die Ruhe. Um 18 Uhr gehen wir auf die Promenade, denn es ist Markt. Leider finden wir den Buchhändler nicht. Der Fachmann ist auch nicht gekommen, da sind wir wieder beim Inshallah, ergo Allah hat nicht wollen. Mittlerweile hat es soviele Leute in der Marina wie wir es noch nie gesehen haben. Allerdings sind 90% davon Einheimische. Um 19.30 Uhr ruft uns Luzia an, es habe ein Missverständnis gegeben. Ewald und Romy sind schon im Restaurant. Wir essen bei Da Nanny und gehen anschliessend zur Schiffsführung mit Taschenlampe. Leider können wir ausser lauwarmem Mineralwasser nichts anbieten, denn wir haben ja keinen Strom. So bleibt es nur beim kurzen Besuch. Aladin zeigt sich sehr besorgt und wir dürfen ihn jederzeit anrufen, wenn wir Hilfe brauchen. Luzia lädt uns auch ein, wir könnten bei ihr im Pool baden oder zum Strand gehen. Wir empfinden dies als sehr gastfreundlich und bedanken uns. Wir begleiten die Vier zu ihren Autos und schlendern langsam zurück zum Schiff.  Vor dem Pier beschliessen wir, noch einen Schlummertrunk, resp. ein Eis zu genehmigen. Andrea freuts.

Sonntag und schon um 07.00 Uhr beginnt der Abbau des Marktes. Heute gibt es wieder Frühstückskaffee. Anschliessend sitzen wir auf der Fly und beginnen unsere Weiterfahrt zu planen. Ab sofort wird die Wetterentwicklung aufmerksam verfolgt. Wie auch immer, der 25. ist nicht sakrosankt. Sicherheit geht vor und wenn wir die  Schauer-Geschichten glauben, die uns kundgetan, so könne es ganz schön heftig sein, trotz schönem Wetter. Kurt ist da skeptisch, aber wir bleiben am Ball. 11.30 Uhr ruft Kurt Catanga, den Fachmann an und erkundigt sich. Catanga ist in Kairo und er meint tomorrow Inshallah. Wir glauben, die wissen gar nicht, in welchem Paradies sie leben. In Europa wäre dies mit heftigen Forderungen verbunden. Wir könnten zu seinen Lasten im Hotel leben etc. So langsam kommt Ärger auf, denn damit fällt auch der morgige Ausflug zu den Delfinen ins Wasser. Wir sitzen etwas frustriert auf der Flybridge, verbringen den Nachmittag mit Lesen, Diskutieren und schimpfen, wenn er morgen auch nicht kommt, dann……..ja dann warten wir auf Übermorgen. Um uns aufzumuntern, beschliessen wir „schweren Herzens“ nochmals auswärts zu essen und gehen zu Stone. Sandra ist zurück und wir werden uf Schwizerdütsch begrüsst. Sie gibt hier auf und eröffnet in El Gouna, zusammen mit zwei Schweizern ein reines Schweizer Restaurant. Wir wünschen ihr viel Glück und widmen uns dem Essen. Verena bestellt ein Kalbsgordonbleu mit gebratenen Spätzli und Kurt entscheidet sich für ein Gschnätzletes mit Rösti. Wir können nur rühmen, es hat uns sehr geschmeckt.

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Unser vorübergehendes „Kühllager“, beim Durchgang der Klimaanlage!