Larnaca

Samstag, 30.4. Es ist windig, aber wir können auf der Fly frühstücken. Martin, der Schweizer klettert von der Segelyacht und erinnert uns höflich an den Kaffee. Wir lösen unser Versprechen ein und er kommt mit seinem Kollegen. Die Crew, alles Israeli, sind von Tel Aviv hierher gefahren und wollen am Sonntag wieder zurück. Auch Martin, ursprünglich aus Baden, wohnt mit seiner israelischen Frau, die er in Indien kennengelernt hat und den 2 kleinen Kindern in  Tel Aviv. Er hat eine Berufsausbildung in der ABB abgeschlossen, kann aber ohne Ing. Titel in Israel nicht als Berufsmann arbeiten. Trotzdem, das Leben gefällt ihm so und er findet immer wieder einen Job. Zur Zeit laborieren sie an einem Kartonvelo, vorerst mal Kindervelo. Da die beiden einen Ausflug auf eine Insel gebucht haben, müssen sie uns leider schon bald verlassen. Wir freuen uns, zwei netten und interessanten Menschen begegnet zu sein.

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Martin mit seinem Kollegen

Per pedes gehen wir anschliessend zum Einkaufen. Pro Weg 2 km. Zurück auf dem Schiff gibt es einen Apfel, für Verena eine Vanille-Schnecke und danach  wird entspannt. Bevor wir dann die halbe gewärmte Pizza, einen Salat und einen griechischen Wein geniessen, machen wir noch einen Spaziergang zum Hafen der Ausflugsschiffe.

Sonntag, 1. Mai, hier Ostersonntag. In der Marina ist tote Hose. Kein Schiff fährt aus und man sieht keine Menschenseele. Wir beschliessen, den alten Teil von Larnaca zu besuchen, insbesondere die Lazarus Kirche. Doch leider ist auch die geschlossen.

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die Lazaruskirche

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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hübsch gepflegt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Altstadt hat viele verwinkelte Gassen, nicht überall gepflegt, daneben aber auch ausnehmend schöne Ecken. In der Stadt herrscht wieder reger Betrieb. Wir geniessen den Spaziergang auf der gepflegten Strandprommende und schlecken genüsslich ein Eis. Das am Samstag ausgelaufene Ausflugsschiff, das neben uns liegt, kommt wieder zurück. Von weitem hören wir „life is life, näh, näh, nähnäh“. Nach dem perfekten Anlegemanöver unter lauter Musik, steigen ca. 100 Leute aus, wir vermuten Russen. Die Musik verstummt, die Mannschaft räumt wieder alles auf, geht von Bord und überlässt der kommenden Putzmannschaft die weitere Arbeit. Wir machen uns auf den Weg zum Nachtessen und zum Internet.