Samstag, 21.07. Aufstehen um 07 Uhr, Frühstück, Entsorgung und Abmeldung in der Marina. Von den 50 Euro, Kaution für Strom und Wasser bekommen wir noch 10 Euro zurück. Dann legen wir ab, und müssen uns eingestehen, so schlecht haben wir noch nie abgelegt. Die Ausfahrt vom Hafen ist lang und Verena kann in Ruhe alles ordnen. Bis zum nächsten Kap fahren wir quasi quer zu den Wellen, Kurt holt zwar etwas aus, damit wir schneller wieder in Richtung der Wellen fahren können, viel bringt es allerdings nicht. Wie wir um das Kap sind wird es ruhiger. Eine angenehme, abwechslungsreiche Fahrt entlang der felsigen Costa Blanca.

Schade finden wir allerdings die „Verschandelung“ der Küste durch die vielen Hochbauten. Uns fehlt da der gewisse Charme dieser bekannten Feriendestinationen. Nach 9 Stunden erreichen wir den kleinen Hafen San Juan, gehen aber vor Anker. Der Wind hat uns beim ersten Versuch zu stark abgetrieben, also nehmen wir den Anker nochmals hoch. Dann kommt ein spanisches Kleinboot, das ohne Rücksicht auf unser Ankermanöver direkt vor uns durchfährt. Aber schlussendlich liegt der Anker auf 6,3 Metern Tiefe und er hält, wir haben x-mal kontrolliert. Ja, „gebrannte Kinder fürchten das Feuer“. Zum z’Nacht gibt es die „mitgeführte“ restliche Pizza. Wir geniessen den zu Ende gehenden Tag und hoffen auf eine ruhige Nacht.